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Datum: 22.02.12

Studien zu Supervirus weiter unter Verschluss

Wissenschaftler, die im Auftrag der WHO (Weltgesundheitsorganisation), über den Umgang des im Labor entwickelten hochgefährlichen und extrem ansteckenden Grippevirus beraten haben, einigten sich auf eine Verschiebung zur Publikation der Studienergebnisse des Supervirus. Es geht um die von zwei Forschungsgruppen (USA/Niederlande) gezüchteten und hochaggressiven Grippeviren aus dem Stamm der H5N1-Viren.

Die 22 Wissenschaftler diskutierten über den Umgang der Veröffentlichung der Ergebnisse auf Hinblick eines potentiellen Missbrauchs. Die Forschergruppen des Erasmus Medical Center in Rotterdam sowie der University of Winsonsin-Madison hatten in Versuchen den H5N1-Virus in fünf Mutationen zu einem Supervirus verwandelt.

Die Wissenschaftler wollten die Erkenntnisse in den Fachmagazinen Nature und Science publizieren, die davon abgesehen hatten, nachdem das National Science Advisory Board for Biosecurity (NSABB) interveniert hatte.

Fourchier sowie Kawoaka argumentierten dagegen. Sie würden Grundlagen für ein Impfstoff gegen den Supervirus schaffen, und hätten ein Recht auf unzensierte Veröffentlichung von Studienergebnissen.

Die Experten des WHO und die Wissenschaflter unter Kawoaka und Fourchier sowie die Vertreter der Fachmagazine einigten sich auf den Moratorium. Über eine Veröffentlichung soll in den nächsten Monaten diskutiert werden.

 

Bild: Aka  / pixelio.de



Ihre Kommentare
Redaktion 22-02-12 10:01
Die Frage nach Verantwortung nach dem eigenen Tun der Wissenschaft sollte hier im Vordergrund stehen. Ich frage mich nach der Motivation dieser Wissenschaftler? Denn dort wo keine Anleitung für einen "Supervirus", da benötigt man auch keinen Impfstoff.
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