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Datum: 12.04.12

Neue Telefonnummer für Notfalle (Arzt-Bereitschaftsdienst) 116 117

Wer in Deutschland außerhalb von Sprechstunden einen Arzt benötigt, kann ab Montag die einheitliche Notfallnummer 116 und 117 wählen. Damit ist die Vereinheitlichung der Notfallnummern nun bundesweit vereinheitlicht.

Es gilt aber nach wie vor: bei schweren Notfällen gilt weiterhin die 112.

Deutschlandweit ist die neue kostenfreie Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ab dem 16. April für jeden erreichbar, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitteilte. Der Anrufer wird ab dann automatisiert zum nächst liegenden Bereitschaftsdienst weitergeleitet.

Es gibt zur Zeit regional mehr als einhunderttausend unterschiedliche Notruftelefonnummern, diese aber zunächst weiterhin erreichbar bleiben sollen. Da viele Menschen statt dem Bereitschaftsdienst die Notfallnummer 112 wählten, soll die 116 117 nun zur Entlastung der 112 führen.

Im Saarland und Baden-Wüttemberg sowie Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz kommt es zu Verzögerungen, da die Infrastruktur der Bereitschaftsdienste neu organisiert werden, so Andreas Köhler vom KBV. Es sei auch eine europaweite Erreichbarkeit geplant.

Die jährlichen Kosten von drei bis fünf Millionen Euro tragen die Kassenärztlichen Vereinigungen. Zur Zeit werden knapp 4 Millionen Menschen durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst behandelt.







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