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Datum: 09.02.12

Fasten unterstützt Krebstherapie

Zur Unterstützung einer Chemotherapie ist vor Beginn ein kurzfristiges Fasten wirkungsvoll. Ein internationales Team von Wissenschaftlern fand an Versuchen mit Mäusen heraus, dass ein Fasten Krebsgeschwüre schrumpfen lässt und Metastasen sich verkleinern.
Im Fachblatt "Science Translational Medicine" wurde die Studie der University of Southern California veröffentlicht. Mäuse, die mehrere Tage vor Beginn einer Therapie kein Futter bekamen, wirkte die Chemotherapie effizienter als bei Tieren die normal weiter gefüttert worden sind. Es handelte sich um eine Verbesserung der Therapie um 40 Prozent. Die Ergebnisse seien eindeutig. In jedem der Fälle, wo ein Fasten zuvor angeordnet war, trat eine Verbesserung der Heilung auf. Es wurde anhand verschiedener Krebsarten getestet, darunter Blutkrebs, Eierstockkrebs und Gehirntumore. Einige Tiere reagierten schon allein auf das Fasten mit einer Rückbildung von Metastasen.

Falls sich die gewonnenen Erkenntnisse in einer klinischen Studie ebenfalls nachweisen lassen, könnten sich die Krebstherapien erheblich verbessern, so die Wissenschaftler.

Einen Grund für den Therapieerfolg sehen die Forscher in einer Überaktivität der Krebszellen während eines Nahrungsdefizits. Normale Zellen schalten in eine Art Ruhezustand. Auf Grund von speziellen Krebsgenen, wird das Umschalten dieser Zellen verhindert. Es entsteht sogar eine Überaktivität der Zellen, so wurde von den Forschen beobachtet. Die Zellen versuchen neue Proteine zu erzeugen und sich zu teilen, was zu einem Absterben der Krebszelle führt. (je)

 

 aboutpixel.de / Nulldiät © marshi



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