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Datum: 08.05.12

Beste Vorsorge gegen Hautkrebs: Gute Sonnenmilch und mäßiges Sonnenbaden

Dieser Frühling fing schon gut an, so dass man sich schon wie im Sommer fühlte. Doch die starke Sonne birgt Gefahren, auf die Dermatologe Dirk Meyer-Rogge aus Karlsruhe hinweist.

Anstieg von Hautkrebs-Krankheiten bedürfen Aufklärung
Nach den Angaben des Bundesverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD) ist ein optimaler Hautschutz von höchster Wichtigkeit. Ein in Grenzenhalten der Krebsfälle ist durch die intensive Aufklärung zu begründen. Aber es besteht weiterhin Grund, weiterhin für richtiges Verhalten in der Sonne zu werben. Thomas Luger warnte schon im vergangenen Jahr: "Hautkrebs wird zur Volkskrankheit!"

Rein statistisch erkrankt jeder Fünfte einmal an Hautkrebs. Bei regelmäßiger Vorsorge sind die Heilungschancen sehr gut. Auf der Euromelanoma-Woche 2012, die seit Montag läuft, wollen Dermatologen aus ganz Europa über die Vorsorge von Hautkrebs aufklären. Eine Empfehlung der Ärzte ist eine regelmäßige Untersuchung ab 35 Jahren. Zur Zeit kommen nur 30% zur regelmäßigen Vorsorge.

Warum schädigt die Sonne die Haut?
Starke ultraviolette Strahlung schädigt das Reparatursystem im Erbgut. Die Auswirkung kann ein unkontrollierter Wachstum der Zellen bedeuten. Diese Tumore sollten frühzeitig entdeckt werden, um diese behandeln zu können. Achten Sie auf Muttermale. Lassen Sie diese von einem Hautarzt begutachten. Verändern sich diese im Laufe der Zeit, müssen diese dermatologisch untersucht werden.

Schutz vor Sonne
Es ist immer ratsam Sonnencreme aufzutragen. Aber auch Faktoren wie die Tages- sowie die Jahreszeit müssen beachtet werden. Denn Sonnencreme schützt nach auftragen nicht den ganzen Tag, sondern abhängig vom Lichtschutzfaktor und Sonnenintensität.

Wichtige Grundsätze

  • Eincremen mit Sonnenschutzfaktor 25. Zwei Milligramm / Quadratzentimeter sind hier ein Minimum. Die meisten verwenden deutlich weniger. Drei "Kronenkorken" oder Esslöffel sind ein Hilfe, um die Menge für den ganzen Körper einschätzen zu können. Die Creme sollte 20 Minuten vor Sonneneinstrahlung aufgetragen werden.
  • Achten Sie auf Sonnenschutzcreme die auch vor UV-A Strahlung Schutz bietet. Auch das regelmäßige nachcremen sollte eingehalten werden
  • Sonnenbaden zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Hier ist die Sonnenbelastung am höchsten.
  • Kleidung schützt nicht unbedingt vor Sonneneinstrahlung. Durch weiße T-Shirts gehen die Sonnenstrahlen einfach durch. Gerade bei nasser Bekleidung besteht kaum Schutz.
  • Es gibt extra UV-dichte Badeshirts, die keine UV-Strahlung passieren lassen. Diese lassen sich gut im Wasser tragen.
  • Im Wasser aufgepasst. Hier gilt: Wasser bietet keinen Schutz. Selbst in einem Meter Tiefe kommen noch 75% der Strahlungen an.
  • Solarien nicht nutzen, da nicht-zertifizierte Anlagen ein doppelt so hohes UV-Licht absorbieren können, wie in der gleichen Zeit am Äquator, so Stockfleht.
  • Kinder vor Sonneneinstrahlung schützen. Kinder haben eine deutlich dünnere Haut. Nutzen Sie Sonnencreme für Kinder. Diese schütz auch physikalisch, durch Einsatz von weißen Zink. UV-dichte Kleidung ist zu empfehlen.
  • Kopfschutz tragen. Das gilt besonders für Kinder.
  • Zu beachten ist, dass die Summe der UV-Strahlung zum Lebensalter entscheidend ist. Bis zu Alter von 25 Jahren wurde eine UV-Belastung von 25-50 % abbekommen.  
  • Auch Augen durch Sonnenbrillen schützen.
  • Grundsätzlich gilt:  Sonne nur in Maßen genießen.

 

Foto: Helene Souza  / pixelio.de





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