thera online - Initiative Ganzheitliche Heilmethoden

Seitentitel: FACHBEITRÄGE Detail
 

Géraldine May

Achterbahn und Autofahrt: Das Schleudertrauma

Beim Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung (Beschleunigungstrauma) der Halswirbelsäule (HWS). Dabei können sowohl Knochen wie auch Weichteile verletzt sein. Ein Schleudertrauma wird meist durch einen Unfall ausgelöst. Durch einen von hinten auf die HWS einwirkenden Schlag oder durch einen starken Abbremsmechanismus (wie bei einem Auffahrunfall) kann die HWS verletzt werden. - Es kann sein, dass unmittelbar nach dem Unfall keine oder nur leichte Beschwerden spürbar sind.

Ein Schlag oder eine gewaltsame plötzliche Beugung oder Überstreckung (Distorsion) der Halswirbelsäule werden nicht nur durch den klassischen Auffahrunfall ausgelöst. Auch Kampfsportarten, Tauchen, Achterbahn- oder Autoscooterfahrten können zu solchen Unfällen führen.

Die Beschwerden, welche sich oft erst einige Stunden oder Tage nach dem Unfallereignis zeigen, wechseln sich mit kurzen beschwerdefreien Intervallen ab. Bei einem leichten Schleudertrauma können sich die Beschwerden nach ein paar Wochen bessern, bei einigen bleiben sie bestehen oder verstärken sich. Fast immer mit von der Partie sind Nacken- und Kopfschmerzen als auch Verspannungen in der Nackenmuskulatur. Ferner können weitere, teilweise diffuse Beschwerden wie etwa Schwindel, Ohrgeräusche, Gefühle von Instabilität und Empfindungsstörungen dazukommen.

Nach einem Unfall oder einer Prellung der Halswirbelsäule mit anschliessenden Beschwerden wie oben beschrieben rate ich Ihnen baldmöglichst einen Arzt aufzusuchen.

Allgemeine Massnahmen


Von Schonhaltung oder Tragen einer Halskrause über längere Zeit wird heute abgeraten, da es den Heilungsprozess eher verlängert als begünstigt. Versuchen sie baldmöglichst die normalen Alltagstätigkeiten wieder aufnehmen. Zur Entlastung kann ich ihnen folgendes empfehlen:

•    Kühle Wickel oder kühlende Gels gegen Schmerzen
•    Später wärmende Wickel gegen Verspannungen
•    Für ein paar Tage längeres Sitzen, Erschütterungen oder Tragen schwerer Lasten vermeiden

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Um chronische Verspannungen zu vermeiden, ist eine vorübergehende Behandlung mit Schmerzmedikamenten meistens unumgänglich. Von der Selbstmedikation mit Schmerz- oder sogenannten Rheumamitteln über längere Zeit wird jedoch abgeraten.

Als Unterstützung resp. Vorbeugung einer Chronifizierung, werden körpertherapeutische Massnahmen empfohlen. Zum einen kann hier die klassische Physiotherapie helfen, zum anderen wurden mit der Craniosacral-Therapie (einer Form der Körperarbeit) sehr gute Erfolge erzielt. Sanfte Interventionen wie diese der Craniosacral-Therapie können sofort angewendet werden. Mit Massageanwendungen etwelcher Art sollten Sie vorerst warten. Ihr behandelnder Arzt wird Sie gerne aufklären!

 

Profil von Géraldine May

thera-online.ch/therapeuten-visitenkarten/article/geraldine-may-zuerich-koerpertherapie-und-verbale-prozessbegleitung.html




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Géraldine May

Datum des Eintrags: 25.10.12  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.



















www.thera-online.de
www.thera-online.ch


Die auf thera-online beschriebenen Therapieformen dienen ausschließlich der Information und ersetzen in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Heilpraktiker. Es werden keine Therapievorschläge für den Einzelfall gestellt.

thera-online leistet keinerlei Beratung, Empfehlung oder Aufforderung im Hinblick auf die Wahl eines Therapieverfahrens oder eines Therapeuten. Wir übernehmen insbesondere keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben zur Wirkungsweise von Therapien.

thera-online hat keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte von gelinkten Seiten. thera-online bestätigt hiermit ausdrücklich, sich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten zu distanzieren und sich ihre Inhalte nicht zu Eigen zu machen.