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Thorsten Weiss

Kinder wissen noch, dass es wirklich so einfach ist...

Interview mit Thorsten Weiss, Geschäftsführer "be healed", Konstanz 

thera online: Herr Weiss, als Mental-Trainer arbeiten Sie nicht nur mit Erwachsenen, sondern auch mit Kindern. Wie gehen Sie dabei vor?

Torsten Weiss: Zunächst muss ich betonen, dass ich mich nicht als Mental-Trainer im klassischen Sinn verstehe. Mir ist es wichtig, dass wir die menschliche Entwicklung nicht rein „mental“, das heisst von unserem Verstand her begreifen. Meine Arbeit grenzt sich vom klassischen Mentaltraining dadurch ab, dass ich mehr Wert auf Emotionen und Spiritualität lege. Das ist bei Kindern natürlich besonders wichtig, denn sie funktionieren noch nicht vorwiegend mental.

thera online: Das bedeutet konkret?

Thorsten Weiss:  Ich möchte bei den Kindern vor allem ihr energetisches Bewusstsein stärken und unterstützen und sie mit ihrer ursprünglichen Kraft wieder in Verbindung bringen. Ich möchte den Kindern zeigen, dass sie so, wie sie sind, etwas Besonderes sind und dass sie geliebt werden. 

thera online: Was wollen Sie den Kindern in erster Linie vermitteln?

Thorsten Weiss:  Kinder sind ja noch ganz nahe an ihrem Ursprung, an ihrem wahren Wesen. Erwachsene machen oft den Fehler, sich an äusseren Kriterien zu orientieren und ihren Selbstwert daran festzumachen. Sie definieren sich über gesellschaftliche Wertvorstellungen und möchten zum Beispiel viel Geld haben oder einen Mercedes fahren, weil das in unserer Gesellschaft gut ankommt. Kinder dagegen können noch ganz authentisch sein. Und gerade das sollten wir an ihnen wertschätzen und sie darin bestätigen. Sie sollen bei sich selbst bleiben können und eben nicht zu dem werden müssen, was ihre Eltern oder die Gesellschaft von ihnen erwarten.

thera online: Mit welchen besonderen Herausforderungen sehen sich Kinder heutzutage konfrontiert?

Thorsten Weiss:  Die Kinder wachsen heute in einer Zeit auf, in der die Erwachsenen selber keine gültigen Antworten mehr haben. Um die Probleme der Zukunft lösen zu können, genügt es nicht mehr, sich auf Vergangenes zu berufen. Es gilt jetzt, neue Wege zu entdecken. Leider wird aber oft einfach versucht, die Kinder in unser System hineinzupressen, wenn nötig sogar mit Hilfe von Medikamenten, die sie ruhig stellen.

thera online: Welche Alternativen gibt es? Sollte man zum Beispiel nicht gewisse Computerspiele verbieten?

Thorsten Weiss:  Ich sehe die Lösung nicht darin, dass wir die Kinder von der Welt abschotten und sie nur noch mit Äpfeln und Kastanien spielen lassen und sie vom Computer fernhalten. Wir haben als Menschheit eine weite Entwicklung hinter uns, und die neuen Technologien haben auch einen positiven Aspekt. Sie werden uns vielleicht zu weiteren Entwicklungen verhelfen, die wir jetzt noch gar nicht überblicken können. Das Wichtigste, was wir unseren Kindern aber mitgeben können, ist das Vertrauen in ihre eigenen kreativen Fähigkeiten. Ich versuche das zu erreichen, indem ich den Kindern Geschichten erzähle, in denen sie erfahren, dass sie etwas ganz Besonderes sind, dass sie geliebt werden, so wie sie sind.

thera online: Leider machen viele Kinder in der Schule gerade gegenteilige Erfahrungen...

Thorsten Weiss:  Das stimmt. Und hier ist es die Aufgabe der Eltern, ihren Kindern zu vermitteln, dass auch Lehrer nicht alles wissen können, dass sie manche Dinge nicht sehen, weil sie es nicht gelernt haben. Wir müssen die Kinder schützen, damit sie bei sich selbst bleiben können. Wenn Kinder erkennen, dass sie immer beschützt sind, dann entsteht in ihnen auch kein Gedanke daran, dass sie etwas in Gefahr bringen könnte. Kinder haben ein natürliches Selbstbewusstsein und vertrauen meist noch in die Fähigkeiten, die sie auf diese Welt mitgebracht haben. Dieses Vertrauen sollten die Eltern in ihren Kindern bewahren.

thera online: Können Sie uns noch etwas über Ihre neue CD „Das Zauberland“ erzählen? 

Thorsten Weiss: „Das Zauberland“ ist eine Meditations-CD für Kinder. Diese Meditation führt das Kind langsam in eine Welt des Zaubers, in der alles möglich ist. Es begegnet einem Drachen und entdeckt eigene Phantasiebilder. Dem Kind wird die Möglichkeit geboten, seine Kreativität durch einfache Bilder zu entfalten Auf diesem Weg wird das Selbstbewusstsein gestärkt. 
Kinder wissen noch, dass es wirklich so einfach ist... Was sie mit „Zauberkraft“ bezeichnen, ist nichts anderes als die Rückverbindung an die göttliche Kraft oder Intelligenz, in der unser Vertrauen in uns selber wurzelt und die uns unsere Stärke verleiht.

(Das Interview führte Sibylle Glanzmann, Redaktion thera-online)

  • Thorsten Weiss hat für seine spirituelle und fachliche Entwicklung als Coach und Heiler viele international anerkannte Ausbildungen absolviert. 
    Intensiv widmet er sich seit 2004 der “be healed” Heil- und Life-Coaching-Methode. Er ist Ausbilder für Heil- und Life-Coaches und Mitglied im Dachverband Geistiges Heilen (DGH). 2007 hat er sich bei  Dr. Roy Martina zum Spezialisten für Krebsprävention und Krebsheilung ausbilden lassen.
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Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Thorsten Weiss

Datum des Eintrags: 01.01.09  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.


















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