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Simone Wiedersheim- Erni

Homöopathische Behandlung von Husten

Nicht jeder Husten muss behandelt werden, auch nicht "nur" mit Globuli! Mit jedem Eingreifen in den Krankheitsverlauf nehmen wir dem Organismus die Chance mit der Krankheit selber fertig zu werden was wichtig wäre um dem Körper die Möglichkeit zu geben seine Abwehrkräfte zu stärken.
Wir sollten dem Körper nur dann helfen, wenn wir merken, dass er damit alleine nicht fertig wird.

Bei Erkältungshusten dringen Bakterien oder Viren  in die Atemwege ein und greifen dort die Zellen der Schleimhaut an. Der Körper antwortet mit dem Auslösen einer Entzündung, es kommt zu einer vermehrten Schleimproduktion um den Erregern das Eindringen zu erschweren und sie zu binden. Die vermehrte Schleimproduktion hat allerdings den Nachteil, dass die Flimmerhärchen der Bronchialschleimhäute in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt werden und dadurch die Fähigkeit Fremdkörper aus der Lunge zu transportieren verlieren. Als Folge sammelt sich immer mehr Schleim in den Atemwegen an, und erschwert die Atmung zunehmend. Der angesammelte Schleim mit den gebundenen Krankheitserregern, reizt in den Atemwegen so stark, dass ein Hustenstoss ausgelöst wird.

Nun ist aber der Husten eines einzelnen Menschen so individuell wie die Menschen selbst. Ist der Husten bellend, rasselnd, trocken,....? Dies ist nun wichtig, um ein passendes homöopathisches Mittel herauszufinden.

Einige homöopathische Arzneien, die bei Husten helfen können:

  • Aconitum: der Husten ist heiser, trocken und schmerzhaft und scheint bei jedem Einatmen schlimmer zu werden. Der Husten wird in der Rückenlage besser, schlechter in der Seitenlage
  • Spongia tosta: der Husten ist trocken, bellend und weckt einem aus dem Schlaf. Man hat das Gefühl, man müsse durch einen trockenen Schwamm atmen. Der Husten verschlimmert sich beim Trinken von Kaltem  und bessert sich durch warmes Essen oder Trinken.
  • Hepar sulfuris: der Husten ist rasselnd und es kommt viel dicker, gelber Auswurf. Der Husten kommt bei geringster Entblössung. Ausserdem ist er schlimmer bei Kält und besser bei Wärme und feuchtem Wetter.
  • Rumex: jedes Einatmen von kalter Luft erzeugt ein Kitzeln im Hals und reizt zu unaufhörlichem Husten. Der Husten ist trocken und es gibt reichlich schaumigen, dünnflüssigen Auswurf (mundvollweise).
  • Hyoscyamus:    trockener krampfartiger Husten, v.a. Nachts. Bessert sich beim Aufsitzen

Das Beschreiben von Husten fällt den meisten Menschen nicht sehr leicht, wodurch dann die Mittelfindung erschwert werden kann. So kann es hilfreich sein, zusätzliche Symptome zu beachten (wie zum Beispiel. Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen...) um das treffende Mittel finden zu können.

Konsultieren Sie daher auch bei Husten bitte Ihren Homöopathen oder Ihre Homöopathin, um das richtige Mittel herauszufinden. Auch Homöopathie kann bei falscher Anwendung  unerwünschte Effekte haben!




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Simone Wiedersheim- Erni

Datum des Eintrags: 13.03.10  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.


















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