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Dr. Simone Pape

POIA – Prozessorientierte Innenweltarbeit

Prozessorientierte Innenweltarbeit (POIA) setzt – wie der Name bereits sagt – in der Innenwelt eines Menschen an und arbeitet prozessorientiert mit abgespeicherten Bildern und Gefühlen. Der Mensch speichert all seine Erlebnisse ab und prägt damit seine Verhaltensmuster – förderliche wie blockierende gleichermassen. Prozessorientierte Innenweltarbeit eignet sich insbesondere zur positiven Transformation unbewusster Muster und Programme, die ungeliebten und blockierenden Verhaltensweisen zugrunde liegen.

In der POIA wird die Klientin / der Klient zunächst in eine tiefe Entspannung geführt. Danach kann das Unterbewusstsein durch achtsames Führen und gezieltes Nachfragen diejenigen abgespeicherten Erlebnisse in das Bewusstsein freigeben, die eine blockierende und hemmende Verhaltensweise geprägt haben. Diese abgespeicherten Bilder und Gefühle können die KlientInnen nun positiv transformieren, indem sie sich in ihrer inneren Realität auf eine neue Art und Weise handeln lassen: Die als negativ abgespeicherte Situation entwickelt sich in der Innenwelt der Person nun positiv. Die alten, „hart verdrahteten“ Energie- und Verhaltensmuster werden dabei aufgeweicht und an ihre Stelle treten neue neuronale Verknüpfungen. Durch diese neu erschaffenen neuronalen Vernetzungen haben die KlientInnen dann die Möglichkeit, in ihrer äusseren Realität alte Verhaltensmuster abzulegen und neu so zu handeln, wie es für sie angemessen und förderlich ist. Unbewusste Ressourcen werden also verfügbar gemacht und die Handlungskompetenz der KlientInnen gestärkt.

Ein paar Beispiele: In der Innenwelt kann die Person Menschen anders reagieren lassen als es tatsächlich der Fall war, sich wie durch Zauberhand aus schwierigen Situationen befreien, jede gewünschte Eigenschaft und Fähigkeit annehmen, die zu ihrer Stärkung und Befreiung aus blockierenden Mustern führen. Hierbei ist es nicht erforderlich, dass die Logik der Lösung derselben Logik entspricht, die dem Problem entstammen – das kognitiv geprägte Bewusstsein wird umgangen und bislang unbewusste, aber vorhandene Ressourcen werden zugänglich gemacht.  Diese in einer POIA neu geschaffenen Handlungsmöglichkeiten werden dann im weiteren Coaching-/Therapieverlauf durch geeignete Interventionen im Alltag trainiert und gefestigt.

(Die Prozessorientierte Innenweltarbeit wurde von Sylvia Bieber entwickelt. Methodisch basiert eine POIA auf der Prozessorientieren Psychologie nach Mindell und bindet Elemente der Jungschen Psychologie, des Katathymen Bilderlebens, von Trance-Arbeit, NLP und Schamanismus mit ein.)

Autorin und Profil: Dr. Simone Pape

 




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Dr. Simone Pape

Datum des Eintrags: 30.01.14  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.


















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