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Simone Wiedersheim

Homöopathische Behandlung von Heuschnupfen

Für die Einen hat sie bereits begonnen, für die Anderen steht sie vor der Tür: die Heuschnupfenzeit!

Heuschnupfen gilt als eine allergische Reaktion auf bestimmte Eiweisskörper. In dieser grossen Gruppe der Eiweisskörper bilden die sogenannten Pollinosen ( = durch die Pollen verschiedener Pflanzen erzeugten Krankheiten) eine wichtige Untergruppe.

Über die Entstehungsbedingungen des Heuschnupfens sind die Ansichten bis heute noch geteilt, sowohl über die äusseren Angriffspunkte des Pollenreizes, wie auch über die inneren Mechanismen.

Die Hauptsymptome des Heuschnupfens bilden ein Kratzen im Hals, laufende Nase, lästiges Niesen, juckende Augen, Husten, Atembeschwerden, Hautausschläge.

Die gängigsten Tips für die Leidtragenden beschränken sich auf Haare abends waschen, aufbewahren und ausziehen der Tageskleidung ausserhalb des Schlafzimmers, beim Lüften den Pollenflug beachten, Fenster zum Schlafen schliessen, im Freien Sonnenbrille mit Seitenschutz tragen, im Auto Fenster nicht öffnen....

Aus homöopathischer Sicht ist es wichtig, bereits Monate vor dem Pollenflug mit einer Therapie zu beginnen, damit der Organismus bis dahin bereits gestärkt werden kann. Da die Heuschnupfenzeiten die Spitze des Eisberges einer allergischen Grunderkrankung zeigen, geht es darum, auch das im Untergrund vorhandene "Eis" abzutragen, damit die Heuschnupfenanfälle nicht mehr so stark oder bestenfalls gar nicht mehr auftreten.

Natürlich kann auch im Akutfall mit homöopathischen Mitteln eine Linderung geschaffen werden. In diesem Fall werden den Symptomen des Einzelnen entsprechend eine passende Arznei gesucht.


Einige Beispiele für homöopathische Mittel gegen Heuschnupfen

  • Allium Cepa: die Augen sind gerötet, milder Tränenfluss mit scharfem Fliessschnupfen, welcher die Nase und Oberlippe wund macht, heftiges Niesen
  • Ambrosia artemisiaefolia: charakteristisch beim Heuschnupfen, welcher durch dieses Mittel gelindert wird, ist das unerträgliche Jucken der Augenlider und das Gefühl, als sei der ganze Atmungstrakt verstopft und blockiert
  • Antipyrinum: eine Arznei, die bei allergischen Zuständen hauptsächlich auf die Haut oder den oberen Atmungstrakt einwirkt. Niesen die Menschen während dem Heuschnupfen 30-50 mal hintereinander, während die Augen tränen und aus der Nase der Schleim läuft, könnte diese Arznei helfen.
  • Arundo: zeigt als Hauptsymptom ein Juckreiz am Gaumendach und/oder in den Ohren
  • Euphrasia: ist ein wichtiges Heuschnupfenmittel, wenn die Augen stark mitbetroffen sind mit einer fliessend scharfen Sekretion.


So könnte man noch unzählige homöopathische Arzneien aufzählen, welche die verschiedenen Arten von Heuschnupfen im Akutfall lindern. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass man so nur die besagte Spitze vom Eisberg angeht und es sehr empfehlenswert ist, sich im Anschluss von einem Homöopathen behandeln zu lassen!

Die Erfahung zeigt auch, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. So weiss man, dass gewisse Reizstoffe wie Alkohol, Koffein und Teein allergische Reaktionen begünstigen. Auch der Verzehr von Eiern, Fisch und Fleisch hat sich als ungünstig erwiesen. Zu empfehlen wäre eine vegetabile Ernährung sowie reichliche Wasseraufnahme zwischen den Mahlzeiten.




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Simone Wiedersheim

Datum des Eintrags: 14.04.10  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.


















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