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Norbert Vahl, Heilpraktiker

Diät als Unterstützung einer ganzheitlichen Rheumatherapie

I. Einleitung

Rheuma ist weit verbreitet, schmerzhaft, chronisch und weitgehend noch ungeklärt.

Eine Kurzerklärung für das Rheuma bzw. für den rheumatischen Formenkreis könnte folgendermaßen lauten: „Alle Erkrankungen, die die Bewegungsorgane betreffen". Hinzu kommt noch der „Weichteilrheumatismus" sowie die Gicht.

Rheuma kommt aus dem Griechischen und heißt: Die Wandernde. Wandern kann wohl nur im Sinne von „an vielen Stellen auftretend" gemeint sein. Auch die Psoriasis gehört nach Sicht der Naturheilkunde zu den „Rheumatischen Erkrankungen".

Bei fast allen Psoriasispatienten treten gleichzeitig oder später rheumatische Gelenkerkrankungen in Erscheinung. Die Schulmedizin hat keine echten Heilungsmöglichkeiten. Der fortschreitende Prozeß wird nur selten aufgehalten. Von Heilung kann kaum gesprochen werden. Es gibt etwa 60 bekannte Rheumaarten, die in folgende Gruppen eingeteilt werden können:

  • entzündliche Entstehung
  • degenerative Entstehung
  • stoffwechselbedingte Entstehung.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die genetische Vorbelastung bzw. die Familienanamnese. Die Naturheilkunde hat Alternativen zur schulmedizinischen Behandlung des Rheumatismus. Besser gesagt nur die Naturheilkunde ist die Alternative, die Heilung erreichen kann.

Josef Angerer schreibt in seinem Aufsatz „Substanzanalyse der Rheumatologie" (Naturheilpraxis 9/77): „Der Strom der Rheumakranken (in den USA 10 Millionen, in Deutschland 2 Millionen) rollt auf der Straße mit Fahrzeugen, Krücken oder handgeführt. Auf der einen Seite der Rheumastraße radelt der sieche Tod als Aussicht auf Erlösung und auf der anderen Seite stehen wir mit der Bereitschaft zur Hilfe und neuem Leben. Die Augen der Kranken sind auf uns gerichtet und die lahmen Hände versuchen zu winken! Sieben Fluchtwege aus dem Rheuma leuchten vor uns auf. Liebe Freunde, auf zum Einsatz!"

Ein Bestandteil dieser Fluchtwege ist wohl die Ernährung, besser gesagt die richtige Ernährung. Die Ernährung als Ergänzung einer ganzheitlichen Therapie. Der Anfang unseres Stoffwechsels ist die Nahrungsaufnahme, das Angebot an den Organismus, seine Funktionen aufrecht zu erhalten und den Stoffwechsel zu ermöglichen. Auf das richtige Angebot an den Körper kommt es an. Werden am Anfang dieser notwendigen biologischen Vorgänge schon Fehler gemacht, so hat dieses Folgen für den ganzen Menschen. „Der Mensch IST was er ISST" kann wohl als Leitsatz genommen werden.

Ich werde versuchen in meiner Arbeit einige Diät- und Ernährungsmöglichkeiten vorzustellen, die eine erfolgreiche Rheumatherapie unterstützen oder sogar erst möglich machen. Die Kenntnis über die Erkrankungen des „Rheumatischen Formenkreises" setze ich voraus. Dabei sehe ich die Ernährung bzw. die Diät als eine von vielen Maßnahmen an, um auf die Rheumakrankheit einzuwirken. Die Linderung wird angestrebt, jedoch ist die Heilung das Ziel. Hinzu kommt die Kostenfrage. Die Therapiekosten für ernährungsbedingte Krankheiten steigen jährlich. Deshalb wäre eine volksgesundheitliche Aufklärung wünschenswert.

In der Naturheilpraxis 5/82 steht hierzu folgende kleine Mitteilung:

Kosten ernährungsbedingter Krankheiten.
Das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit läßt in einem Forschungsauftrag ermitteln, wie hoch heute die Kosten sind, die der Allgemeinheit durch ernährungsbedingte Krankheiten, falsche Eßgewohnheiten, fehlendes Ernährungswissen und vernachlässigte Diättherapie entstehen. Die damalige Staatssekretärin, Katharina Focke, hatte diese Kosten für das Jahr 1975 mit 17 Milliarden DM beziffert."

II. Die Mitarbeit des Patienten

Das Wichtigste bei der Diät im Rahmen einer Rheumatherapie ist die Mitarbeit des Patienten. Alte Eßgewohnheiten und Lebensweisen (Weisheiten) müssen vom Patienten aufgegeben werden. Es muß eine drastische Umstellung stattfinden. Dieses dem Patienten verständlich zu machen, ist wohl oft schwieriger, als den richtigen Therapieansatz zu finden. Die meisten Patienten, die bisher von der Schulmedizin behandelt wurden, haben die Vorstellung, wir geben ihnen nur ein Medikament natürlicher Herkunft, welches nebenwirkungsfreier ist und besser hilft. Alles andere ginge von selbst. Können wir dem Patienten seinen Irrtum nicht klarmachen und ist dieser nicht bereit seine Lebensweise und Ernährungsgewohnheiten umzustellen, so ist unsere Therapie zum Scheitern verurteilt. Dann können wir im besten Falle lindern.

Als Hauptproblem kann wohl die Eiweißüberernährung, die zur Eiweißspeicherkrankheit führt, genannt werden. Die dadurch entstehende übermäßige Harnsäure ist ein weiteres Problem. Das Eiweißfasten und die Nulldiät sind sehr gute Möglichkeiten, um den Eiweißspeicher zu entleeren bzw. abzubauen. Nur sind diese Formen der Therapie nicht bei jedem Patienten durchführbar, so ist dies bei berufstätigen Patienten fast unmöglich. Für solche Patienten eignen sich andere Diätmöglichkeiten.

III. Die Haysche Trennkost


In der Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten liegt der Kernpunkt dieser Ernährung.

Weitere Regeln:

  • So wenig Eiweiß und Stärkeprodukte wie möglich
  • Viel Obst und Gemüse
  • Nie mehr als 60 bis 100 g Fleisch oder andere Eiweißprodukte
  • Mehr als 30 bis g Fett sind unnötig
  • Verwende nur 1 Eiweißart zu einer Mahlzeit
  • Vermeide in der Pfanne Gebratenes
  • Trennkost heißt Trennung von
  • Kohlenhydrate und Eiweiß (innerhalb einer Mahlzeit)
  • Getreide Eier
  • Brot Fleisch
  • Nudeln Fisch
  • Ries Käse (unter 60%)
  • Kartoffeln Milch
  • Grünkohl Sojamehl
  • Bananen saures Obst
  • Zucker Äpfel
  • Datteln Trauben
  • Feigen Birnen
  • Honig
  • Rübensirup


Beispiel einer Tagesverpflegung (Haysche Trennkost)

morgens:

1 Müsli und 1 Glas frischer Fruchtsaft und 1 Tasse Tee
oder Obst, Milch und gemahlene Leinsamen
oder (für körperlich Arbeitende und Kinder)
1 Glas Gemüsesaft, Kaffee, Brot, Butter, Honig und zwar: 80% Gemüsesaft, 20% Kohlenhydrate
oder 1 Müsli mit Quark und Obst und evtl. Rosinen, Weizenkeime und Weizenkleie, Milch und Öl.

mittags:
Obst oder Frucht- oder Gemüsesaft
Gemüsesuppe
20% Fisch oder Fleisch oder Eier (nicht roh)
80% rohes und gekochtes Gemüse

abends:
80% Rohgemüse oder Salat
20% Pellkartoffeln
oder Brot
oder Auflauf aus Vollreis oder Vollkornnudeln
als Beilage Blutwurst oder Quark (ggf. mit Leinöl oder Keimöl)
Als Nachspeise: Feigen, Datteln, Nüsse oder Bananen
Merke: Es ist hierbei wichtig auf 80% Basenkost und 20% konzentrierte Nahrung zu kommen.

Vorschläge für die vegetarische Kost (Haysche Trennkost)

Montag:

roher Sauerkrautsalat
Kartoffelbrei mit Wasser und Rahm
Zwiebel mit zerlassener Butter oder Becel

Dienstag:
Rohgemüse
Vollkornreis mit Paprikaschoten
gebackene Bananen, mit Cognac flambiert

Mittwoch:
Rohgemüse
Vollkornnudelauflauf
Heidelbeeren mit Rahm

Donnerstag:
Salat
Quarkküchelchen

Freitag:
Rohgemüse
Vollweizenauflauf mit Gemüse

Samstag:
Rohgemüse
Kartoffelsuppe mit Blutwurst
Bananes flambées, s.o.

Sonntag:
Obstsalat
Selleriesalat
im eigenen Saft gedünsteter Fisch
1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche sind den Vegetariern zu empfehlen, da sie meist an einem Eiweißmangel leiden.

Rezepte zu Aufläufen
Man kocht zuerst Bohnen, Kartoffeln oder Blumenkohl in Wasser ab. In diesem Abbrühwasser kocht man dann das Getreide oder den Vollreis oder die Nudeln gar. Dann gibt man z.B. eine Lage Gemüse und eine Lage Vollkorngetreide abwechselnd in die Auflaufform. Obenauf setzt man Flocken aus Kräuterdoppelrahmkäse und überbackt hellbraun in der Röhre.

IV. Verzicht auf Salz und Kohlenhydrate

Werner Kollath: (Die Ernährung als Naturwissenschaft)

Werner Kollath stellt fest, daß der übermäßige Gebrauch von Kochsalz sowie ein Überschuß von Kohlenhydraten und Eiweiß die Rheumakrankheiten fördert.

Allein der Verzicht auf Kochsalz bringt Erfolge. Doch sollten weitere Diät- und Ernährungsmaßnahmen folgen.

Rheumakranke weisen oft ein Defizit an Gemüse und Früchten auf, wobei Eiweiß, Kohlenhydrate und Kochsalz in hohen Mengen konsumiert werden.

Kollath stellt fest: Ungekochte kochsalzfreie pflanzliche Kost kann dort noch Heilung herbeiführen, wo Vitamine versagen - Kochsalzarmut allein kann eine so große Wirkung nicht erreichen.

Man muß sich doch wohl die Frage stellen: Gibt es in der Nahrung noch andere, hitzelabilere Stoffe als Vitamine, die vielleicht als Träger physiologischer Wirkungen in Betracht kommen?

V. Wendt-Therapie (Eiweißfasten)


Da die Rheumaerkrankung auch eine Eiweißspeicherkrankheit durch übermäßigen Eiweißgenuß darstellt, ist die Eiweißabbau-Diät eine sehr gute und hilfreiche Therapie. Die Kur dauert 1 bis 3 Monate. Das überschüssige gespeicherte Eiweiß wird abgebaut. Dem Patienten wird eine strenge vegetarische Kost verordnet. Das heißt: Alle Nahrung ausschließlich von Pflanzen (nichts vom Tier)! Also weder Fleisch noch Fleischprodukte, keine Eier, Milch, Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark, keine Fische und Muscheln. Von Pflanzen keine Erbsen, Linsen, Bohnen, Soja, weil sie einen hohen pflanzlichen Eiweißgehalt haben.

Diese Diät ist nicht geeignet für Jugendliche im Wachstum, jugendlichen Diabetes mellitus und Schwangerschaft. Die Diät ist vielmehr gedacht für übergewichtige erwachsene Rheumakranke.

Ein Aderlaß von 100 bis 200 ml Blut wöchentlich ist notwendig, da diese Patienten meist ein verdicktes Blut besitzen. Vor dem Aderlaß sollte der Kranke 1-2 Gläser Wasser zu sich nehmen.

Nach 1 bis 3 Monaten wird die Kur beendet, daß heißt nicht, daß der Patient wieder die alten falschen Eßgewohnheiten aufnehmen darf. Er sollte dann eine gemischte vollwertige Kost zu sich nehmen, jedoch sollte der Fleischverzehr mäßig bleiben.

Während der Diät soll viel Flüssigkeit aufgenommen werden. Medizinische Wasser sind empfehlenswert. Auch sollte von Fall zu Fall die Niere und Leber mitbehandelt werden, um eine Entgiftung des Organismus zu erreichen.

VI. Das Fasten nach Buchinger (Heilfasten)

Auch das Heilfasten nach Buchinger ist eine gute Möglichkeit, das Rheuma durch Ernährung oder besser gesagt durch „Nichternährung" zu beeinflussen. Wenn wir eine Linderung und vielleicht sogar Heilung erreichen, ist dieses nicht zuletzt der Erfolg der alten Methoden des Fastens.

In vielen Religionen (Judaismus, Islam, Hinduismus) ist das Fasten ein wichtiger Bestandteil des religiösen Lebens. Die „Fastnacht" im Süden der Bundesrepublik Deutschland ist wohl nur noch vom Namen her eine Nacht des Fastens, mit Fasten hat dies nichts mehr zu tun.

Technik des Fastens

Dem eigentlichen Fasten sollte ein Entlastungstag (Rohkost-, Obst- oder Reistag) vorausgehen. Buchinger hat dieses „Vorfasten" damit begründet, daß die noch im Darm verbleibenden Speisereste möglichst gärungs- und fäulniswidrig sein sollten.

Der Einstieg ins Fasten gelingt erfahrungsgemäß am besten mit einer gründlichen Entleerung des Darms. Bewährt hat sich hierfür das Glaubersalz, wovon 40 g Salz in 750 ccm Wasser aufgelöst und innerhalb von ca. 10 Minuten getrunken werden.

Bei Empfindlichkeit von Magen und Darm kann statt dessen auch ein Einlauf durchgeführt werden, der später jeden 2. und 3. Tag wiederholt wird. Während des Fastens ist wegen der gesteigerten Ausscheidungstätigkeit über Haut und Schleimhäute eine reichliche Körperhygiene erforderlich. Zur Erhaltung der vorhandenen Leistungsfähigkeit ist eine adäquate körperliche Belastung (Spaziergänge) sinnvoll.

Morgens werden dem Patienten 1-2 Tassen Kräutertee, mittags eine Fastensuppe (Gemüsesuppe), abends Frucht- oder Gemüsesäfte gereicht. Zwischendurch sind reichlich Wasser oder Mineralwässer langsam und schluckweise zu trinken. Wasser ist ein wichtiges „Lösungs- und Ausscheidungsmedium" für den zu entgiftenden Körper.

Nach der Mittagssuppe sollte 1 Stunde Bettruhe eingehalten werden, dabei die sog. heiße Leberpackung appliziert werden. Dieses soll durch eine Hyperämisierung der Leber die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken fördern.

Ebenso wie der Fastenbeginn stellt auch das Fastenbrechen und der Fastenaufbau einen kritischen Einschnitt dar.

Der Fastenaufbau dauert je nach Länge der vorausgegangenen Fastenperiode 3 bis 4 Tage und schließt mit einem Übergang zur Vollkost ab.

Das Fastenbrechen ist nach Buchinger mit einem guten Apfel zu beginnen, der pedantisch durchgekaut werden muß. Abends folgt eine salzlose Suppenmahlzeit, in den nächsten Tagen werden Obst und Rohkost - in jedem Fall aber vegetabile Nahrungsmittel - verabreicht. Fleisch sollte erst nach ca. 8 Tagen in Form von leichtem weißem Fleisch oder Fisch erstmalig zugeführt werden.

Wirkung des Fastens


Nach Buchinger stellt das Heilfasten die klassische Methode der Umstimmung (Alteratio) dar, durch die das Zusammenspiel der Organe und besonders der hormonalen Drüsen neu geordnet wird. Weiterhin bewirkt das Fasten eine Sensibilisierung, die sich auch auf Arzneien, vor allem homöopathische Hochpotenzen erstreckt.

Zu den Indikationen des Fastens rechnet Buchinger hauptsächlich:

  • Stoffwechselkrankheiten und
  • Adipositas,
  • Rheuma und Arthritis,
  • Herz-Kreislaufstörungen,
  • Magen-Darmerkrankungen, insbesondere Obstipation,
  • Allergien und Dermatosen, wie
  • akute und chronische Entzündungen.
  • Buchinger nimmt aufgrund langjähriger Beobachtungen auch an, daß das wiederholte Fasten Krankheiten verhüten kann und psychotherapeutische Tiefenlösungen vorbereitet, eine Tatsache, die sich in den religiösen Erfahrungen aller Völker und Zeiten widerspiegelt.


Fastenbrechen und Aufbau (nach W. Zimmermann)
Mittags 1 Apfel oder 1 Schale Kompott gut kauen,
einen 2. Apfel oder Kompott gegen 15 Uhr,
abends Gemüse-, Kartoffel-, Reis- oder Haferschleimsuppe mit Kräutern gewürzt, ohne Salz.

1. Aufbautag (700 Kalorien/2.930 Joule)
Frühstück: Kräutertee, 1 Apfel, 2 Scheiben Knäckebrot, 50 g Quark
mittags: Frischsalat, Möhren- oder Sellerierohkost, Kartoffelbrei oder Reis (1 Löffel), 200 g Dickmilch
nachmittags: Tee mit Zitrone
abends: 2 Äpfel, 5 g Butter, 50 g Quark, 1 Knäckebrot und Tee.

2. Aufbautag (1.000 Kalorien/4.186 Joule)
Frühstück: 1 Apfel, 5 g Butter, 2 Knäckebrote, 1 Tasse Buttermilch
mittags: Frischsalat, Spinat mit Kartoffelbrei, Joghurt
abends: Obst, 1 Vollkornbrot, 5 g Butter, 2 Tomaten, Radieschen, Buttermilch

3. Aufbautag (1.100 Kalorien/4.604 Joule)
Frühstück: Müsli, 5 g Butter, 1 Vollkornbrot, 1 Orange und Tee
mittags: Rohkostplatte, Pellkartoffel und Kräuterquark
nachmittags: 1 Tasse Buttermilch
abends: Obst, Reis oder Haferflockenbrei, Joghurt, 1 Knäckebrot, 1 Eßl. Hüttenkäse, Tee

4. Aufbautag (1.200 Kalorien/5.023 Joule)
Frühstück: kleines Müsli, 2 Knäckebrote, 5 g Butter, Joghurt oder Buttermilch
mittags: Rohkostspeise, Gemüse- und Quarkbeilage, Obst
nachmittags: Obst
abends: Mischsalat, Vollkornbrot, Quarkaufstrich, Kräutertee

5. Aufbautag (1.500 Kalorien/6.279 Joule)
Frühstück: Müsli, 2 Knäckebrote, 5-10 g Butter, Tee
mittags: Rohkostplatte, Omelett mit Pfifferlingen, Quarkspeise
nachmittags: Obst
abends: 10 g Butter, 1/2 Gervais, Radieschen oder Rettich, Pellkartoffeln und Tee
Noch 8 Tage leichte vegetarische Kost, dann Übergang zu einer eiweißreicheren Ernährung, wobei die erste Mahlzeit eine Forelle, weißes Fleisch oder Kalbsfrikassee sein sollte.

Hafertag (erweiterte Form)
12 BE (144 g KH) 1 BE = 18 g Hafer
1. Frühstück: 2 BE Porridge (Hafer, Wasser, Zimt), 1 BE Kompott (Apfelmus von 100 g)
2. Frühstück: 1 BE Haferflocken, trocken geröstet
Mittagessen: 3 BE Haferplätzchen (Hafer mit etwas Wasser anfeuchten, Kräuter und Lauch dazugeben, abschmecken, Plätzchen formen, in 5 g Öl langsam backen)
Nachmittag: 1/2 BE Haferbrei, 1/2 BE Orangensaft (60 g Saft)
Abendessen: 3 BE Müsli bestehend aus: 2 BE Hafer, 1 BE Obst = 100 g Apfel
Spätmahlzeit: 1 BE Hafersuppe mit frischen Kräutern
Hafertag (strenge Form)
Nach BE-Verordnung über den Tag verteilt z.B. 12 BE = 144 g KH = 216 g Hafer. Reine Hafermahlzeiten (Porridge, Suppen). Ohne Fettzubereitung und Beilagen.

VII. Schlußwort

Meine Arbeit konnte nur einen Abriß der Diätmöglichkeiten zur Rheumatherapie aufzeigen. Ich hoffe aber, daß alle, die diese Arbeit lesen, einige Denkanstöße bekommen und diese in ihrer Naturheilpraxis verwerten können.

VIII. Quellenangaben

Naturheilpraxis 5/82
Naturheilpraxis 9/77
Die Ernährung als Naturwissenschaft von W. Kollath
Der Naturarzt 6/83
HP aktuell 6/83
Die Haysche Trennkost von Walb
Das Heilfasten von O. Buchinger
Naturheilweisen von U. Ritter

 

Kontakt:

Heilpraktiker Norbert Vahl

25436 Uetersen

Telefon: 04122-42 6 41

vahl.norbert(at)gmx.de

 




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Norbert Vahl, Heilpraktiker

Datum des Eintrags: 01.10.11  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.









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