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Martina Schneider

Besser schlafen als Schäfchen zählen

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“ Leider können heutzutage immer mehr Menschen die Freude des Dichters Heinrich Heine nicht nachempfinden, zu sehr fühlen sie sich von Stress geplagt, grübeln zu viel und haben die Kunst des Lebens verlernt. Sie greifen lieber zu Tabletten, als ihr Verhalten oder ihre Umgebung zu verändern. Dabei sind natürliche Helfer für eine gute Nacht gar nicht so schwer zu finden.


Das Schlafzimmer dient Bergen von Bügelwäsche als Aufenthaltsraum? Dies kann das Gehirn gar nicht leiden, weil es ihm nächtens die Ruhe nimmt angesichts sich türmender unerledigter Aufgaben. Ist Knallrot gerade der Liebling unter den Wandfarben? Das Unbewusste bleibt wachsam und weckt munter Aggressionen. Grün-, Blau- oder Lilatöne eignen sich besser als Schlummerhilfe. Kein Wunder, dass auch der schlecht einschläft, der nachts stets im Rampenlicht steht – weil die Straßenlaterne ihm voll aufs Gesicht strahlt. Vielleicht ist ihm aber auch zu kalt oder zu heiß. Etwa 14 Grad in einem stets frisch belüfteten Zimmer und warme Füße sind unerlässlich für einen guten Schlaf. Genauso wie die Ruhe: Lärmt der Verkehr vorm Schlafzimmerfenster oder der Schnarcher neben dran, gibt der Geplagte am besten keine Ruhe, bis er ein anderes Zimmer bezogen hat.
Ihr Bett sollte an der wärmsten Wand im Raum stehen und nicht zu nah am Fenster, um Zugluft zu vermeiden. Wer Schlafstörungen durch Rückenschmerzen und Muskelverspannungen vermeiden will, investiert möglichst bald in eine gute Matratze, einen nach Härtegraden verstellbaren Unterbau und ein passendes Kopfkissen, unter dem ein Lavendelkissen liegt. Denn Lavendelduft beruhigt über die Nase die Nerven. Den selben Dienst erweist die Zirbelkiefer.


Zu viel Kaffee am Nachmittag, zu fettes Essen zu spät am Abend, dazu Alkohol und Zigaretten: So kann kaum ein Mensch zur Ruhe kommen. Telefon am Bett, Notebook daneben, vor sich den Fernseher: kein Wunder, dass vor lauter Arbeit oder flimmernder Bilder an Einschlafen nicht zu denken ist.
Gewohnheit hilft, um sanft zu schlummern: Ein allabendliches Ritual stimmt das Gehirn auf Ruhe ein – sei es, (im Wohnzimmer) Musik zu hören oder zu lesen, sei es das Glas Milch mit Honig oder Kräutertee, sei es ein Spaziergang oder Entspannungsübungen. Ein guter Schlaf liebt Regelmäßigkeit, so sollte das Abendritual möglichst zur selben Zeit beginnen.


Bewährt hat sich auch, ein Tagebuch zu führen, um den Stress und die Sorgen des Tages abzuladen – so belastet der Tag nicht mehr die Nacht. Genauso hilft es, Buch darüber führen, was am nächsten Tag alles zu erledigen ist – so braucht man nicht im Bett darüber nachzugrübeln, wie man wann was schaffen soll. Wenn ein Problem im Kopf kreist, dessen Lösung (noch) nicht sichtbar ist, kann es sinnvoll sein, die Träume als Freund zu gewinnen: Wie wär´s mit der bildhaften Vorstellung, das Problem als Paket beim Unbewussten abzugeben? Wer es ruhig mehrere Male übt und in seinen Lieblingsfarben ausmalt, sobald er im Bett liegt, könnte einiges erleben: Manche schlafen schon über dieses befreiende Bild ein, andere wundern sich auf einmal über traumhafte Lösungen.

Martina Schneider
Heilpraktikerin & Schlaftrainerin
www.naturheilpraxis-in-kreuzberg.de




Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich:
Martina Schneider

Datum des Eintrags: 12.10.11  

Fachbeiträge sind von dem Autor verfasst und unterliegen dem Urheberrecht.


















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