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Simone Wiedersheim
Wenn Schlafstörungen einem den Schlaf rauben...
Schlafstörungen zeigen eine tiefere, innere Störung auf und sollten nicht leichtsinnig behandelt werden. Das Einnehmen von Schlafmitteln, auch Naturheilmitteln, ist lediglich eine Unterdrückung des Symptoms.
Aus Homöopathischer Sicht ist der Grund, das heisst der Auslöser für die Schlafstörung enorm wichtig. Seit wann bestehen diese Schlafstörungen? Gab es in letzter Zeit einen Wechsel von Haus, Partner, Arbeit oder grossen Kummer?
Auch können die Schlafstörungen als Folge einer Krankheit auftreten. So berichten gewisse PatientInnen beispielsweise, seit der letzten Grippe schlecht zu schlafen. Auch die Unterdrückung von Krankheiten können Schlafstörungen auslösen. So kann nach einer Behandlung die Haut zwar schön und sauber sein, aber der Mensch schläft die ganze Nacht unruhig...
Menschen mit Schlafstörungen sollten einige Altagsdinge beachten:
- regelmässige körperliche Aktivität an der frischen Luft
- Alkohol, Kaffee und Stimulantien vermeiden
- Die Verdauung hat einen grossen Einfluss auf den Schlaf, so sollten diese Menschen nicht zu spät am Abend und nur leichte Kost essen.
Homöopathische Mittel für vorübergehende Schlafstörungen:
Avena sativa: Schlafstörung durch Überforderung und nach Krankheit
Passiflora: Schlaflosigkeit durch Sorgen oder Überarbeitung, Schlafstörungen bei Kinder und älteren Menschen
Valeriana: nervös bedingte Einschlafstörungen, Unruhezustände
Diese Arzneien werden als Urtinkturen eingenommen. Sie können bei vorübergehenden Schlafstörungen helfen, aber bei chronischen Schlafstörungen wirken sie zu wenig tief, um eine wirkliche Heilung zu bewirken.
In einem solchen Fall wäre eine chronische homöopathische Behandlung angezeigt.
Autor des Artikels und inhaltlich verantwortlich: Simone Wiedersheim
Datum des Eintrags: 26.07.10
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